Küken im Ei – Ein Vertrauensspiel mit besonderem Schutzfaktor

Zeitlicher Rahmen Ca. 15 Minuten
Sozialform Großgruppe in Kleingruppen unterteilt
Altersgruppe/Zielstufe geeignet ab der Grundschule bis ins Erwachsenenalter
Voraussetzungen Keine
Benötigte Materialien Keine
Schlagworte/Tags/ Kategorien Vertrauen, spielerisch, blind

Der Baustein im Überblick
Eine Person mit geschlossenen Augen, das Küken, steht inmitten eines kleinen Personenkreises, die sich an den Händen fassen, um das Küken zu schützen, dem Ei. Das Küken bewegt sich blind durch den Raum, während das Ei versucht es in ihrer Mitte zu halten. Sobald das Küken Gefahr läuft, sich anzustoßen, muss die Eierschale reagieren und es zurückhalten.

Ablauf
Die Großgruppe wird in Fünfer- bis Sechsergruppen aufgeteilt. Eine Person geht in die Mitte und schließt die Augen. Sie stellt das Küken dar. Die anderen bilden einen Kreis um diese Person und fassen sich gegenseitig an den Händen, um die Eierschale zu formen.
Nun kann das Küken auf Erkundungstour gehen. Es bewegt sich frei durch den Raum und das Ei muss darauf reagieren. Dabei kann das Küken langsam und vorsichtig laufen oder, wenn das Vertrauen sehr stark ist, schnelle und riskante Manöver starten. Wichtig ist, dass die sehenden Personen, die das Ei bilden folgen und den Kreis in keinem Fall öffnen. Sobald das Küken in der Mitte Gefahr läuft irgendwo gegenzustoßen oder ein anderes Ei in die Quere kommt, muss die Eierschale reagieren und das Küken so gut es geht schützen. Dies passiert, indem das Ei stehenbleibt und das Küken von den Armen der Spieler*innen im Kreis aufgehalten wird. Somit weiß das blinde Küken, dass es eine andere Richtung einschlagen muss, um sich nicht zu verletzen. Bei diesem Spiel darf nicht gesprochen werden, alles was passiert, muss über das Gefühl aufgenommen werden.
Wenn das Küken einige Zeit im Ei gewesen ist, können die Rollen getauscht werden, bis alle Personen aus der Kleingruppe einmal als Küken im Ei gewesen sind.

Bezüge zur Sprachförderung
Es bestehen keine direkten Bezüge zur Sprachförderung.

Bezüge zur Medienbildung/Medienkompetenz
Es bestehen keine direkten Bezüge zur Medienbildung.

Autorenschaft
Katharina Gmeinwieser

cc-liz-symb

Dieser Artikel steht unter der Creative Commons Attribution-ShareAlike 3.0 Germany Lizenz. Der Name des Autors soll wie folgt genannt werden: Katharina Gmeinwieser für «Filme fördern Sprache» 

 

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