Projektidee

Spass haben beim Fremdsprachen lernen und ernst genommen werden

Das Projekt «Film-Sprache-Begegnung» ist ein interkulturelles Sprachfördercamp in Rumänien (Seligstadt). Über 30 Jugendliche im Alter von 13 bis 16 Jahren drehen innerhalb von zehn Tagen gemeinsam Spielfilme. Die Geschichten dafür entwickeln sie selbst. Sie verfassen Drehbücher und erlernen das Kamerahandwerk,  sie arbeiten sich in filmtypische Aufgabenfelder wie Regie, Kamera, Ton, Licht und Schauspiel ein. Sie lernen die Tricks der digitalen Postproduktion kennen und werden am Ende zu richtigen Filmemacher/-innen, die stolz die Premiere ihrer Filme vor einem begeisterten Publikum feiern.

Filme drehen – Kommunizieren in der Fremdsprache

Das Ziel des Camps ist aber nicht nur die Produktion von Spielfilmen. Es geht insbesondere darum, dass die Teilnehmer/-innen Deutsch als Fremdsprache kommunikativ und zweckgebunden sprechen. Die Jugendlichen stammen aus Ländern wie Serbien, Kroatien und Rumänien. Dort erlernen sie überwiegend Deutsch als Fremdsprache in der Schule.

Die Produktion von Spielfilmen – so die zentrale Idee des Camps – ist mit vielfältigen attraktiven und motivierenden Sprech- und Schreibanlässen verbunden. Die praktische Arbeit mit Film unterstützt den Erwerb von Sprachaufmerksamkeit («language awareness») und fördert interkulturellen Austausch, gegenseitiges Verstehen und Toleranz (vgl. Schrader 2004).

Gleichaltrige Sprachvorbilder sind im Rahmen der Sprachförderung wichtig, weshalb auch acht Jugendliche aus Deutschland als Teilnehmer/-innen mit einbezogen werden.

Interkulturelles Projekt-Team

Geplant, vorbereitet und durchgeführt wird das Projekt von Studierenden der PH Ludwigsburg unter Anleitung von Katja Holdorf (Abteilung Sprachen/Deutsch/DaZ) und Björn Maurer (Fachbereich Medienbildung) an der Pädagogischen Hochschule Zürich. Mirona Stanescu von der Universität Klausenburg/Cluj bringt die theaterpädagogische Expertise ein. Daniel Trüby (Abteilung Medienpädagogik, PH Ludwigsburg) betreut den Bereich «Mobiles Lernen».

Die Donauschwäbische Kulturstiftung des Landes Baden-Württemberg hat das Projekt in Auftrag gegeben und die Baden-Württemberg Stiftung übernimmt die Förderung des Projekts. So konnte es in den Jahren 2011, 2012, 2013, 2014, 2015 und 2016 jeweils mit unterschiedlicher Schwerpunktsetzung und sukzessive erweiterten konzeptionellen Varianten im Jugendzentrum der evangelischen Kirche Seligstadt durchgeführt werden.

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s