Teilnehmer/-innen

13_Gruppenfoto-w800Die Jugendlichen

32 Jugendliche, jeweils acht aus den Ländern Kroatien, Serbien, Rumänien und Deutschland nehmen an einem Sommercamp teil. Die Zusammensetzung ist meist eher heterogen, sowohl was die Sprachkompetenzen, als auch was den sozio-kulturellen Status angeht.

Die Jugendlichen werden in den beteilgten Ländern unterschiedlich für das Projekt gewonnen. In Serbien gibt es eine Ausschreibung, bei der sich interessierte Jugendliche bewerben können. In Rumänien nehmen meistens Jugendliche teil, die auch sonst die Angebote des Jugendzentrums Seligstadt nutzen, und in Kroatien werden einzelne Schülerinnen und Schüler aus Schulen mit Deutsch-als-Fremdsprache Angebot ausgewählt.

Die Betreuer/-innen

Die Teilnehmer/-innen werden begleitet von jeweils zwei Betreuungspersonen aus jedem Land. Die Betreuer haben in der Regel einen pädagogischen Ausbildungshintergrund, unterrichten als Lehrer/-innen an deutschsprachigen Schulen oder arbeiten in der Jugend- und/oder Kulturarbeit. Die beiden Betreuungspersonen der Schülergruppe aus Deutschland sind Lehrer an der Maximilian-Lutz-Realschule in Besigheim und kümmern sich zusammen mit den anderen Betreuer/-innen um das Rahmenfreizeitprogramm des Camps.

Die Studierenden der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg

12_Besprechung_alle_d)-w800Die Bereiche «Sprachförderung» und «Filmproduktion» sind inhaltlich so voraussetzungsreich, dass die Studierenden für die Teilnahme Kenntnisse in mindestens einem der Bereiche mitbringen sollten.
Vor diesem Hintergrund entstand die Idee einer interdisziplinären Zusammenarbeit der Abteilungen Deutsch und Medienpädagogik. Die Sprachförderexpertise sollten Lehramtsstudierende einbringen, die zuvor Seminare bei Katja Holdorf mit Schwerpunkt Deutsch/DaZ/Pestalozziprojekt besucht hatten. Das filmpädagogische Knowhow – erworben in filmbezogenen Seminaren bei Björn Maurer – brachten Studierende der Medienpädagogik und der Kultur- und Medienbildung ein.

Das Sprachfördercamp sollte den Studierenden ermöglichen, sich Kompetenzen in den folgenden Bereichen anzueignen:

  • Interkulturalität und Interkulturelle Bildung (Freizeit- und Begegnungspädagogik)
  • Synergien von Fachdidaktik und Medienbildung (Sprachförderung und Filmbildung)
  • Diagnose und Förderung (Sprachstandserhebungen, subjektorientierte Zugänge)
  • Medienkompetenz als Querschnittskompetenz (kreativer Medieneinsatz im Sprachunterricht)
  • Professionalisierung an der Schnittstelle «schulisch-außerschulisch»
  • Ansatz Lernen durch Lehren (LdL) und Wissenstransfer (gemischte Expertenteams)
  • Fachlicher Austausch mit Lehrerinnen und Lehrern, die als Begleitpersonen der Jugendlichen am Camp teilnehmen

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